Paris › Louvre

Der gehäutete Marsyas Bild: Commonists · Geffroy, Gustave, 1855-1926 · Anderson (photograph) · Unknown artistUnknown artist

Der gehäutete Marsyas

Sehen Sie, wie sein Kopf nach vorn und zur Seite sinkt, der Bart schwer herabhängt und das Gesicht von Erschöpfung gezeichnet ist.

Diese Merkmale wirken ganz leise. Die gefesselten Handgelenke und der gestreckte, erschlaffte Körper machen die Bestrafung deutlich, noch bevor irgendeine Geschichte erzählt wird. Der raue Stamm und die unebenen Steine heben ihn vom glatten, polierten Marmor seines eigenen Körpers ab, als wäre die Natur selbst zu seinem Gefängnis geworden. Die Haltung ist kaum zu ertragen, und der Bildhauer hat sie im Stand sichtbar gemacht, nicht in einer Handlung.

Die uns vorliegenden Angaben besagen, dass der Marmor blass cremefarben ist und graue Adern aufweist, dass der Körper glatt ausgearbeitet ist, während Stamm und Felsen rauer belassen wurden, und dass die Figur als Marsyas identifiziert wird. Das Werk wird auf das Jahr 150 datiert und als Skulptur eingeordnet. Darüber hinaus gibt es keine Angaben dazu, wer es geschaffen hat, wo es ursprünglich aufgestellt war oder wie man es zu seiner Zeit betrachtete. Über seine Entstehung können wir daher nicht mehr sagen.

Betrachten Sie die Oberflächen genau, und Sie können die zwei unterschiedlichen Bearbeitungen erkennen, die das Material erkennen lässt. Der Körper ist glatt ausgearbeitet, beinahe poliert, während der Stamm und die Felsen unter ihm rau und uneben belassen sind. So scheint der Stein selbst seinen Charakter zu verändern, wenn er von der lebenden Gestalt zum zerbrochenen Holz und zum Boden übergeht. Der Marmor ist blass cremefarben, und graue Adern ziehen sich durch den Stamm und den Sockel. Über die Entstehung verrät das Material nicht mehr; den Rest können Sie im Stein selbst entdecken.

Das Material verzeichnet den Titel als „Der gehäutete Marsyas“ und das Datum mit 150; außerdem ordnet es das Werk als Skulptur ein. Marsyas wird als dargestellte Figur genannt, Marmor als Material. Darüber hinaus ist zu diesem konkreten Objekt nichts weiter verzeichnet, sodass es hier keine weitere Anekdote dazu zu erzählen gibt.

Der Eintrag nennt lediglich den Titel „Der gehäutete Marsyas“, sodass das Material keinen alternativen Namen angibt.

Das Material nennt den Bildhauer nicht, seine Identität ist also schlicht nicht überliefert.

Auf dem Werk ist keine Inschrift zu sehen, daher gibt es keinen schriftlichen Hinweis auf seinen Urheber oder seine Herkunft.

Im Museum vor einem Werk: einfach fotografieren und seine Geschichte hören.

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